Erste Wandelkonferenz

Wandel-Konferenz: Integration der Vernetzenden

Wie viel Struktur braucht der ökosoziale Wandel?

Vom 26.-28. Oktober 2018 (Nachmittag bis Mittag) in der Gemeinschaft Sulzbrunn

Weltweit sind in den letzten Jahren mannigfaltige Alternativen zu althergebrachten Gesellschaftsmodellen entstanden. Der ökosoziale Wandel ist in vollem Gange – Degrowth, Gemeinwohlökonomie, Transition, um ein paar Stichworte zu nennen – und nun ist die Zeit reif für gemeinsame Strukturen, für mehr gemeinsame Power!

Als nächsten Schritt luden wir Vernetzungsakteure aus dem deutschsprachigen Raum für Ende Oktober zu einem Treffen ein – also solche, denen die strategische & wirkungsvolle Vernetzung der für den ökosozialen Wandel engagierten Menschen & Initiativen am Herzen liegt. Darunter viele, die bereits auf Ökoligenta gelistetet sind (www.ökoligenta.de/netz/organisationen-des-wandels).

Ziel

Unser Ziel ist, Austausch und Zusammenwirken der Vernetzenden in Deutschland, Österreich und der Schweiz schrittweise zu professionalisieren. Anvisiertes Ergebnis: Bildung einer Begleit-Organisation zur Integration der Vernetzenden. Diese sollte das Vertrauen möglichst vieler haben, um Synergien und Mehrwerte für alle Beteiligten herzustellen.

Typische Aufgabenfelder einer solchen Organisation wären:

  • Sicherung der Rahmenbedingungen – Anliegen der öko-sozialen Wandelbewegung aktiv in Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit hineintragen
  • Synergien zwischen den Verbandsmitgliedern erzeugen
  • Aufbau & Pflege von kooperativen Netzwerken: Veranstaltungen durchführen, Aufbau & Einsatz geeigneter Online-Plattformen & -Werkzeuge fördern
  • Beratung von Mitgliedern in Rechts- und Steuerangelegenheiten, etc.

Auf dieser »Wandel-Konferenz: Integration der Vernetzenden« ging es also nicht um die Darstellung des eigenen Projekts bzw. der eigenen Organisation, sondern ausschließlich um die Verbindung zwischen den Teilnehmenden und die Initiierung des Bündnisprozesses. 

Die wichtige Frage „Welche Strukturen braucht der ökosoziale Wandel?“ haben wir auch im Rahmen der am 17. und 18. November in Berlin ausgerichteten Konferenz „Bits und Bäume“ (www.bits-und-baeume.org/de) weiterverfolgt.

Hintergrund

Der Grundstein für die erste Wandelkonferenz wurde bereits in einer Themengruppe des Makers4Humanity-Lab 2018 gelegt. Dieses m4hLab ist eine Veranstaltung, die seit drei Jahren jährlich am Pfingstwochenende in Ferropolis stattfindet und verschiedensten Akteuren der Wandelbewegung Raum bietet, gemeinsam an aktuellen Fragestellungen der menschenfreundlichen gesellschaftlichen Gestaltung zu arbeiten. Eines der Projekte beim m4hLab2018 war dem Thema „Netzwerk und Strategie“ gewidmet. Daraus entstand das Team, das unter anderem die Wandelkonferenz in Sulzbrunn organisiert hat.

Organisatorisches

Die in malerischer Landschaft gelegene Gemeinschaft Sulzbrunn (www.gemeinschaft-sulzbrunn.de) bot uns einen wunderbaren Ort für die Konferenz.

Finanzielle Unterstützung erhielten vom Netzwerk der Transition-Initiativen sowie von der Stiftung Erneuerbare Freiheit. Wir danken recht herzlich dafür! : )

Die Organisationen Art of Cooperation, frekonale e.V. und den Transition-Initiativen als Ko-Veranstalter danken wir recht herzlich für die Initiative und Ermöglichung der Veranstaltung.

Herzliche Grüße,

Hansi Herzog (Art of Cooperation – Österreich), Frieder Jacobi (wandelgestalten), Bobby Langer (ökoligenta), Marcel Partap (Open Source Ecology Germany), Andreas Sallam (green net project/frekonale e.V.), Benno Flory (Wandel.jetzt – Schweiz)